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Neue Medien > neue Markenführung

183 Meter. Das ist die unglaubliche Strecke, die wir jeden Tag beim Scrollen am Smartphone zurücklegen. Das entspricht in etwa der doppelten Länge eines Fußballfeldes. Ein Fun Fact mit Symbolkraft, denn darin spiegeln sich die aktuellen Trends unseres Online-Verhaltens: immer mehr, immer öfter, immer mobiler.

 

Auf den Spuren der User

2018 war erstmals mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung online. In Österreich sogar 89 %, mit starker Tendenz zur mobilen Nutzung. Und wo es die Menschen hinzieht, dort geht auch die Werbung hin. Das zeigt sich in einer kontinuierlichen, wenn auch vergleichsweise langsamen Umschichtung der Werbespendings in Richtung Online.

Mittlerweile werden hierzulande 14 % der Above-the-line-Werbung ins Netz gepumpt. Das ist Platz 3 nach Print und TV, noch vor Out-of-home und Radio. Besonders rasant ist der Anstieg bei Mobile, Video und Social. Mit reichlich Luft nach oben.

Wer davon am meisten profitiert, ist kein Geheimnis: Es sind die Giganten unter den Online-Werbeplattformen. An Google und Facebook (inklusive Instagram) führt weiterhin kein Weg vorbei. Wobei die kleinen Feinen, wie Pinterest, Snapchat oder die Rising Stars TikTok und Twitch, durchaus beachtlich zulegen.

Aber: Nach Jahren der rapide steigenden Social-Media-Nutzung scheint langsam ein Plafond erreicht. Wer als Werbetreibender die User-Wanderungen, aktuell etwa von Facebook zu Instagram, mitmacht, kann kurzfristig die Kosten pro Conversion einbremsen. Doch mittelfristig werden sie wohl steigen. Marketer müssen sich also noch mehr anstrengen, um ein zielgruppengenaues digitales Markenerlebnis zu inszenieren.

Digitale Markenführung,

aber richtig

 

1. Customer Insights richtig deuten

Die Kundenzufriedenheit wächst mit der Personalisierung der Angebote. Das trifft besonders auf die Generation Z zu. Aller Anfang ist daher das empathische Zuhören, um Customer Insights zu gewinnen. Dank datengetriebenem Marketing und multipler Kommunikationskanäle ist das heute viel leichter als früher. Versteht man, was Kunden wollen, lassen sich passgenaue relevante und kontextualisierte Botschaften senden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf offene Ohren stoßen.

 

2. Content richtig gewichten

Zu einer erfolgreichen Digitalstrategie gehört ein wohlüberlegter Mix aus Owned, Paid und Earned Media. Also erstens auf Medien, die mehr oder weniger vollständig vom Unternehmen kontrolliert werden (z.B. Website, Social Media Page, Corporate Blog), und zweitens auf bezahlte Werbung im Web, wie z.B. Banner, Social Ads, SEA. Und schließlich die Königsklasse, sprich: Inhalte, die Dritte unbezahlt über eine Marke bzw. ein Unternehmen publizieren, wie z.B. Empfehlungen in den Social Media, auf Bewertungsportalen oder auch Produkt-Reviews in Online-Medien und Foren. Die Mischung macht’s. Und zwar von Marke zu Marke in einer anderen Gewichtung.

 

3. Werbeformate richtig einsetzen

Neue Tools und Formate werden von den Online-Riesen fast im Wochentakt präsentiert. Viele sind nur Sternschnuppen, andere kommen um zu bleiben, wie etwa Facebooks Carousel Ads, die messbar mehr bringen. Oder kurze Digitalvideos wie z.B. Bumper Ads. Oder die Shoppable Catalogs von Pinterest. Derzeit besonders trendy: Audio-Content, ob als Podcast oder Voice-Anwendungen wie Alexa Skills oder Google Action. Und, und, und …

 

Durchblick verloren? Macht nichts. Den wahren wir gerne für Sie.