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Big Data vs. Kreation

Kreation vs. Programmatic Advertising

Eine Kampagne ist immer nur so gut wie die Idee, die dahinter steht. Was ganz banal klingt, ist in Zeiten von Programmatic Advertising und Big Data zusehends in den Hintergrund gerückt. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen der kreative Einfall die Arbeit in der Kreation diktiert. Vielmehr muss er sich dem unterordnen, was uns die Analyse der Datenströme verordnet. Das Dogma der Stunde lautet Daten sammeln, auswerten und adaptieren.

Der Trend zum Sammeln von Daten und Zahlen ist ungebrochen. Auch wenn sich Kreation und messbare Zahlen nicht besonders nahe stehen, sind sie keineswegs Feinde. Datenbasierte Werbung hat natürlich ihre Berechtigung, aber sie kann die kreative Idee keinesfalls ersetzen. Das bringt Molly Schweickert von Cambridge Analytica auf den Punkt:

„Die Macht der Daten ist immer nur so groß wie die Qualität der Kreation.“

Programmatic Advertising mag Ihre Zielgruppe genau und beinahe ohne Streuverlust treffen, ja. Das bedeutet aber nicht, dass der Effekt, die Emotion und die Message ebenso treffsicher sind. Das Wo und das Wie muss sich immer dem unterwerfen, was wir dem Empfänger sagen wollen. Wir orientieren uns da — völlig frei — an Sir Karl Popper:

„Wer’s nicht einfach und kreativ sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s kreativ sagen kann.“

Zahlen, Daten und Fakten sind für uns nichts anderes als Steigbügel für unsere Kreativarbeit. Wir brauchen sie als Instrument, um uns zu kreativen Höhenflügen aufzuschwingen. Dabei verlieren wir nie aus den Augen, wo unser Fokus liegt. Die Qualität der Kreation ist es, die über den Erfolg der Werbung entscheidet, nicht die Datenlage.

Die Fusion von qualitativ hochwertiger Kreation und quantitativ messbaren Faktoren ist für uns der beste Weg, um zum Ziel zu gelangen. Denn am Anfang war die Kreation. Und am Ende bleibt sie bestehen.

Was das genau für Sie und den Auftritt Ihrer Marke bedeutet?